Schreibzeug auf dem Tisch in der »Gartenzinne«

Theorie und Praxis der Übersetzung

Schreibzeug auf dem Tisch in der »Gartenzinne«
Foto: Fiona Daffner

Sprache ist, wie Friedrich Schleiermacher herausgestellt hat, »ein geschichtliches Ding«. Sie ist immer in Fortbildung begriffen; »nach einiger Zeit« müssen wir sogar unsere eigene Rede für uns selbst übersetzen.

Nicht zuletzt die vielfältigen Praxen des literarischen Übersetzens um 1800 haben ein Bewusstsein von der unhintergehbaren inneren und äußeren Pluralität von Kulturen und deren Geschichtlichkeit geschaffen. Im Medium des literarischen Übertragens wird immer wieder neu historische Gegenwart erfasst und formiert.

Im Rahmen des Veranstaltungsformats begeben wir uns in die Werkstatt des Übersetzens und in das Gespräch mit Dichter*innen wie mit Übersetzer*innen. Zusätzlich waren zu Vorträgen und Übersetzungs-Workshops seit 2014 zu Gast:

  • Bettina Bach (Jena)
  • Tom Bresemann (Berlin)
  • Edoardo Costadura (Jena)
  • Claudia Dathe (Jena)
  • Dirk Uwe Hansen (Greifswald)
  • Helmut Hühn (Jena)
  • Ostap Slyvynsky (Lemberg)
  • Martin Stiebert (Jena)
  • Klaus Reichert (Frankfurt am Main)

Der Internationale Tag der Übersetzer*innen am 30. September, auch Hieronymustag genannt, wird in unserem Haus regelmäßig mit eigenen Veranstaltungen unter der Leitung von Bettina Bach, Claudia Dathe und Nancy Hünger gestaltet. In diesem Jahr fällt die Veranstaltung auf den 24. Oktober und zeigt die besonderen Herausforderungen bei der Übersetzung von Lyrik auf. Gemeinsam übersetzt werden zeitgenössische Gedichte aus dem Niederländischen und Ukrainischen. 

Zur VeranstaltungExterner Link

  1. Schneeglöckchen in Schillers Garten
    Foto: Jennifer Günther
    Lesung und Gespräch mit Regina Jarisch und Tina Neumann
    19:30 Uhr ·
    • Lesung

    Die Gunst des Augenblicks - Lyrik der Gegenwart 2025

    • präsenz
    • öffentlich
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